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Michael Jackson
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Zeuge berichtet, dass die Mutter des Jackson-Anklägers sich darüber beschwerte, vom Sänger ferngehalten zu werden

Mai
Die Mutter von Michael Jacksons Ankläger beklagte sich, dass sie und ihre Kinder während des Zeitraums, in dem die Staatsanwaltschaft behauptet, einer ihrer Söhne sei missbraucht worden, vom Popstar ferngehalten wurden, sagte ein Zeuge am Donnerstag aus. Die Aussage erfolgte, nachdem der Richter es abgelehnt hatte, der Verteidigung zu erlauben, CNNs Larry King als Zeugen zu laden. Der Talkshow-Moderator war im Gerichtssaal, verließ diesen jedoch, ohne auszusagen. May.19_Larry King.jpg May.19_Larry King_2.jpg Die Verteidigung wollte eine Aussage von King vorlegen, wonach der Anwalt Larry Feldman, der einst die Mutter des Anklägers vertreten hatte, ihm gesagt habe, die Mutter sei „verrückt“ und nur auf Geld aus. Der Höhepunkt der Zeugenaussagen am Donnerstag war die von Azja Pryor, einer Hollywood-Casting-Assistentin und Freundin des Filmstars Chris Tucker. Sie berichtete der Jury, dass die Mutter des Anklägers ihr Anfang März 2003 klagte, zwei deutsche Vertraute von Jackson hätten eingegriffen, um ihre Familie fernzuhalten. May.19_Aja Pryor.jpg „Ich fragte: ‚Weiß Michael etwas davon?‘ Sie sagte: ‚Sie lassen uns nicht zu ihm, weil sie wissen, dass die Kinder sein Herz berühren‘“, sagte Pryor aus. Der von ihr genannte Zeitraum ist entscheidend, da die Staatsanwaltschaft behauptet, Jackson habe den damals 13-jährigen Ankläger zwischen dem 20. Februar und dem 12. März 2003 missbraucht. Als die Mutter des Anklägers im Prozess aussagte, sprach sie verbittert gegen „die Deutschen“ und behauptete, sie würden mit Jackson konspirieren, um ihre Familie gefangen zu halten. Pryor begann ihre Aussage mit einigen Tränen und erzählte, wie sie die Familie 2001 im Laugh Factory Club in Hollywood kennenlernte, als der Junge gegen Krebs kämpfte. Der Besitzer des Clubs und die dortigen Komiker hatten sich an Spendenaktionen für die Familie beteiligt. Pryor sagte, sie und Tucker, der voraussichtlich nächste Woche aussagen wird, hätten die Kinder an verschiedene Orte mitgenommen. Tucker habe sie mit einem Privatjet zu einem Oakland Raiders-Spiel gebracht und sie zur Hochzeit seines Bruders eingeladen, sagte sie. Pryor sagte aus, dass sie und die Mutter des Jungen stundenlang telefonierten, die Mutter sich jedoch nie über Jackson bei ihr beschwerte. Der Richter verschaffte der Verteidigung später einen Erfolg, als er den Geschworenen erlaubte, eine Video-Tour über den Neverland-Anwesen des Sängers zu sehen. Neben den Fahrgeschäften des Vergnügungsparks und den Zootieren zeigt das Video zahlreiche Uhren, was den Aussagen von Mitgliedern der Familie des Anklägers widerspricht, die behauptet hatten, sie hätten während der angeblichen Freiheitsberaubung durch Jackson die Zeit nicht verfolgen können. Staatsanwalt Tom Sneddon lehnte das Video vehement ab und bezeichnete einen Großteil davon als „Propaganda“. Besonders nannte er eine Szene, die eine Notiz auf einer Tafel zeigte, die eines von Jacksons Kindern geschrieben hatte: „I love you daddy." Neben dem Missbrauch wird Jackson, 46, vorgeworfen, dem Jungen Wein gegeben und mit ihm zusammengearbeitet zu haben, um seine Familie gefangen zu halten, damit sie eine TV-Dokumentation widerlegen, in der Jackson sagte, er lasse Kinder in seinem Bett schlafen, dies aber nicht sexuell sei. Pryor lächelte, als sie Jacksons Anwalt Thomas Mesereau Jr. sagte, die Mutter des Anklägers habe ihr nie erzählt, dass sie versucht habe, aus Neverland zu fliehen. „Warum lächeln Sie?“, fragte Mesereau. „Es ist Neverland“, sagte die Zeugin. „Ich weiß nicht, wer jemals aus Neverland fliehen wollen würde." Pryor sagte auch aus, dass sie der Familie Geld gegeben habe und dass die Mutter und Schwester des Anklägers versucht hätten, sie unter Druck zu setzen, ihnen ein Auto zu geben. Die Verteidigung behauptet, die Mutter des Anklägers habe versucht, Prominente auszunutzen, indem sie den Kampf ihres Sohnes gegen Krebs ausnutzte. Quelle: AP/abc News/eMJey

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