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Michael Jackson
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Familie der Zeugen vom Donnerstag tritt vor Gericht

Mai
Die Mütter und Schwestern der beiden Männer, die am Donnerstag vor Gericht aussagten, traten gestern selbst als Zeugen auf. May.6_Witnesses.JPG Zwei Mütter sagten im Prozess gegen Michael Jackson aus, dass sie dem Sänger so sehr vertrauten, dass sie ihre Söhne in seinem Bett schlafen ließen, und waren überzeugt, dass es niemals zu Missbrauch gekommen sei. Die Staatsanwaltschaft wirft Wade Robson und Brett Barnes vor, in den frühen 90er Jahren von Michael Jackson missbraucht worden zu sein – Vorwürfe, die die beiden Männer unter Eid bestritten haben. Die Verteidigung rief ihre Mütter und Schwestern als Zeugen auf, um ihre Aussagen zu untermauern. Zuerst sagte Robsons Mutter Joy aus. Sie berichtete über Michael als engen Familienfreund: „Ich kenne Michael schon sehr lange. Ich habe viele Stunden mit ihm über alles Mögliche gesprochen. Ich fühle mich, als wäre er ein Mitglied meiner Familie. Ich vertraue ihm. Ich vertraue ihm mit meinen Kindern“, sagte Robson, deren 22-jähriger Sohn Wade Robson den Geschworenen zuvor versichert hatte, niemals von Jackson missbraucht worden zu sein. „Er ist eine ganz besondere Person“, fügte sie hinzu. „Er ist nicht der Junge von nebenan. Er ist Michael Jackson. Er ist sehr einzigartig. Er hat eine sehr reine Persönlichkeit. Ihn zu kennen heißt, ihn zu lieben und ihm zu vertrauen.“ Die Zeugin sprach auch über die Mutter des Anklägers von 1993: „Mein Eindruck von (June Chandler) ist, dass sie Herrin von Neverland sein wollte. Sie hat das Personal herumkommandiert, als würde sie dort alles besitzen. Mein Eindruck von ihr ist, dass sie eine Goldgräberin war“, sagte Robson. Robson berichtete, sie sei mit dem Jungen und seiner Mutter auf Jacksons Neverland-Ranch gewesen, habe aber nur wenige Male mit ihnen gesprochen. Im Kreuzverhör fragte Bezirksstaatsanwalt Tom Sneddon, ob Robson eifersüchtig auf die Frau gewesen sei, „weil sie Sie ersetzt hat“. „Auf keinen Fall“, antwortete die Zeugin. Sneddon schlug außerdem vor, dass Robson sich bei Jackson einschmeichelte, weil sie dachte, er könne ihrem Sohn helfen, ins Showgeschäft zu kommen. Robson bestritt dies. Auf Sneddons Frage, ob sie sich daran erinnere, am Muttertag 1990 verärgert gewesen zu sein, weil sie ihren Sohn den ganzen Tag nicht gesehen hatte und dann herausfand, dass er geschlafen hatte, antwortete sie mit Ja. Als der Staatsanwalt jedoch fragte, ob sie sich erinnere, einem Mitarbeiter von Neverland gesagt zu haben, sie glaube, Jackson würde sie von ihrem Sohn trennen, verneinte sie dies. Robsons Tochter, Chantal Robson, sagte aus, dass sie als Kind viermal mit ihrem Bruder in Jacksons Zimmer geschlafen habe. Sie berichtete, Jackson habe Kinder umarmt und ihnen auf die Wange geküsst, aber sie habe nie etwas Sexuelles gesehen. Sie und ihre Mutter bestätigten, dass Jackson der Familie geholfen habe, als sie aus Australien in die USA kamen, indem er eine Restzahlung für ihr Auto übernahm und ihnen 10.000 Dollar lieh, die nie zurückgezahlt wurden. Barnes, der aus Melbourne, Australien stammt, sagte, sie und ihre Familie hätten Jackson kennengelernt, nachdem ihr Sohn ihm einen Brief geschrieben hatte. Sie habe ihrem Sohn erlaubt, mit Jackson auf Tournee um die Welt zu reisen, weil sie glaubte, es sei eine lehrreiche Erfahrung. Brett Barnes’ Schwester, Karlee Barnes, sagte aus, dass Jackson sie und ihre Familie aus Australien eingeflogen habe, damit sie vor Gericht aussagen könnten, und dass sie in Neverland wohnten. Auch Barnes verwendete in ihrer Aussage das Wort Vertrauen. Ihr Sohn Brett Barnes sagte am Donnerstag aus, dass nichts Unangemessenes passiert sei, als er Jacksons Bett teilte. „Ich habe ihm uneingeschränkt vertraut“, sagte sie über Jackson. „Er ist ein sehr netter Mensch. Man weiß einfach, wann man jemandem vertrauen kann.“ Quelle: AP/eMJey

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