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Michael Jackson
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Forbes: Michael Jackson ein Geschäftsgenius

Januar

Im Jahr 2010 erzielte Michael Jackson ein Einkommen von 275 Millionen US-Dollar. Diese Summe übersteigt die kombinierten Einnahmen von Beyoncé, Lady Gaga, Madonna und Jay-Z. Obwohl ein großer Teil dieses Einkommens auf das Glück und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für seine Werke und Memorabilien zurückzuführen ist, ist ein bedeutender Anteil auch das Ergebnis seines unterschätzten Geschäftssinns.

Er gab die enormen Gewinne aus dem Verkauf von 750 Millionen Exemplaren seiner Alben großzügig aus. Geld zu sparen war nicht die Lieblingsbeschäftigung des King of Pop. Doch ungewöhnliche Wege zu finden, um zu investieren und noch mehr Geld zu verdienen – das gehörte zu seinen vielen Talenten.

(*) Diese Zahl basiert auf offiziellen Statistiken zum Verkauf seiner Soloalben bis 2006. Inoffizielle Zahlen schätzen sie auf fast 1 Milliarde.)

Seine beste geschäftliche Entscheidung hatte nichts mit seiner eigenen Karriere zu tun. 1985 zahlte er 47,5 Millionen US-Dollar, um die Verlagsrechte an einem Musikkatalog zu erwerben, der Songs der Beatles enthielt. Zehn Jahre später zahlte Sony Michael 90 Millionen US-Dollar, um zu 50 % an diesem Katalog beteiligt zu sein. Diese gemeinsame Investition führte zur Gründung von Sony/ATV.

Heute sind die Michael Jackson Foundation und Sony Partner dieses Katalogs, der mehr als eine halbe Million Songs von Künstlern wie Bob Dylan, Elvis Presley, Eminem und anderen enthält.

Experten schätzen den Wert dieses Katalogs auf fast 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Katalog generiert jährliche Einnahmen von 50 bis 100 Millionen US-Dollar und hat im Vergleich zum Preis, den Sony 1985 zahlte, um das Dreitausendfache an Wert gewonnen.

Ryan Skinman, CEO des größten Musikankaufunternehmens Platinum, sagt:

„Dies ist der größte Katalog der Welt. Wenn so viele Nummer-eins-Hits in diesem Katalog enthalten sind, kann man keinen Preis darauf setzen.“

Einer von Michael Jacksons klügsten Gewohnheiten war die Nutzung scharfsinniger Berater. Wahrscheinlich das beste Beispiel ist sein Superstar-Anwalt John Branca, der bisher viele profitable Verträge für Michael ausgehandelt hat und auch für seine Stiftung hervorragend tätig ist.

Branca sicherte Michael die höchste Tantiemenrate, die die Branche je gesehen hat. Nach dieser Vereinbarung gingen 2 US-Dollar von jedem verkauften Album-Single direkt in Michaels Tasche. So profitierte Michael von vielen unerzählten Gewinnen aus dem meistverkauften Album der Geschichte („Thriller“).

Michael hatte auch andere kluge Berater, darunter David Geffen und Ron Burkle. Burkle riet ihm, seinen Katalog um keinen Preis zu verlieren.

Der Kauf einer Ranch für 20 Millionen US-Dollar im Jahr 1987 – später Neverland genannt – war eine weitere kluge Investition Michaels. Heute ist die Ranch etwa 90 Millionen US-Dollar wert. Der einzige Nachteil war der 35-Millionen-Dollar-Aufwand für den Bau eines Vergnügungsparks, eines Zoos, einer Eisenbahnstrecke und ähnlicher Einrichtungen auf der Ranch.*

(*) Michael nahm arme, kranke oder verwaiste Kinder kostenlos in Neverland auf. Mehrmals im Jahr wurden die Tore dieser Ranch für die Allgemeinheit geöffnet, damit sie alle Angebote des Ortes kostenlos genießen konnten.)

Doch wie viel von Michael Jacksons kommerziellem Erfolg war sein eigenes Geschäftstalent, und wie viel verdankte er seinen scharfsinnigen Beratern?

Donald David, ein Anwalt aus der Unterhaltungsbranche, meint:

„Ich denke, dieser Erfolg ist die Summe beider Faktoren, aber hauptsächlich war es sein eigenes Genie. Ich habe einmal eine Stunde mit ihm gesprochen. Ich muss sagen, er kannte die Höhen und Tiefen der Musikindustrie und des Geschäfts. Er hatte einen guten Instinkt. Er hatte wirklich einen guten Instinkt für diese Arbeit.“

David sagt, Michaels seltsames Verhalten habe den Menschen keinen Hinweis auf seinen scharfen Verstand gegeben.

„Er war nicht der Mann, für den ihn die Leute hielten. Er spielte eine Rolle und sprach mit dieser hohen, femininen Stimme. Aber darüber hinaus war Michael eine sehr intelligente und sehr scharfsinnige Person. Er war einer der klügsten Künstler, die ich je gesehen habe.“

Das letzte Wort lautet: Hätte er seine Ausgaben kontrolliert, wäre er vor seinem Tod Milliardär geworden – allein basierend auf dem Sony/ATV-Katalog. Leider verließ er diese Welt mit einer halben Milliarde Dollar Schulden, obwohl sein Vermögen nach seinem Tod auf mehr als 1 Milliarde Dollar anstieg.

Quelle: eMJey / forbes.com

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