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Michael Jackson
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Staatsanwalt: Conrad Murray änderte seine Aussage

April
Gestern teilte der Staatsanwalt im Mordfall Michael Jackson dem Richter Michael Pastor mit, dass der Angeklagte Conrad Murray seinen Verteidigern eine andere Version erzählt habe als der, die er der Polizei gegenüber angegeben hatte. Mit anderen Worten: Er änderte seine Aussage. David Walgren und Deborah Brazil forderten in einer Eingabe den Richter Michael Pastor auf, der Bildung neuer Theorien über Michael Jacksons Tod durch Murray und seine Verteidiger ein Ende zu setzen. Die Staatsanwaltschaft erklärt, Murray habe zwei Ärzten, die als Zeugen der Verteidigung vor Gericht auftreten werden, eine neue Version erzählt. Außerdem sagt die Staatsanwaltschaft, dass diese beiden Zeugen – Paul White, ein Anästhesist, und Joseph Harestay, ein Psychologe – nicht vor Conrad Murray aussagen sollten. Zu den Widersprüchen in Conrad Murrays Aussagen gehört, dass er den Sachverständigen sagte, er habe Michael Jacksons Zimmer verlassen, um einen Anruf zu tätigen, während er der Polizei wenige Tage nach Michaels Tod mitgeteilt hatte, er sei gegangen, um auf die Toilette zu gehen. Murray sagte den Sachverständigen auch, er habe bereits Erfahrung mit der Injektion von Propofol bei anderen Personen, doch die von der Polizei aufgenommene Aussage enthält eine solche Behauptung nicht. In der neuen Eingabe erklärt die Staatsanwaltschaft außerdem, Murray behaupte, während er nicht im Zimmer gewesen sei, habe Michael das Propofol-Medikament aus seinem Saft getrunken. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet diese Behauptung als reine Täuschung. Murray habe diese Information während der Befragung durch die Polizei nicht gegeben. Murrays Verteidiger Michael Flanagan sagt, sein Mandant habe seine Aussage nicht geändert, sondern sich lediglich an mehr Details erinnert. Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen Trick der Verteidigung, um neue Theorien einzuführen, ohne die Polizei erneut befragen zu müssen. Steve Cooley, Staatsanwalt des Gerichtsbezirks Los Angeles County, ist der Ansicht, dass die Verwendung von neu vorgebrachten Behauptungen Murrays in einer Situation, in der die Ermittler der Polizei keine Gelegenheit hatten, diese zu prüfen, weit von gerichtlicher Fairness entfernt sei – es sei denn, Murray stellt sich für eine Befragung durch die Polizei zur Verfügung. Die Staatsanwaltschaft sagt außerdem, Murrays Behauptungen seien nur dann akzeptabel, wenn er als Zeuge auftritt und seine Aussagen während der Befragung durch den Staatsanwalt bestätigt. Die Staatsanwaltschaft erklärt, die den beiden Zeugenärzten gegebenen Informationen widersprächen dem, was der Polizei bereits über den Fall bekannt sei. Das Gericht wird am Donnerstag eine Anhörung zu diesem Thema abhalten. Quelle: eMJey.com / AP / CNN
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