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Michael Jackson
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Karen Faye über drei Jahrzehnte mit Michael

November
Karen Faye, die seit drei Jahrzehnten Michael Jacksons Maskenbildnerin ist, gab kürzlich ein Interview für das Aristan-Magazin, in dem sie über Erinnerungen aus drei Jahrzehnten mit Michael spricht.
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Wie haben Sie Michael Jackson kennengelernt? Ich arbeitete damals für Dick Zimmerman, der ein sehr bekannter Prominentenfotograf war. Er stellte mich Michael vor, damit ich das Make-up für ein exklusives Fotoshooting für das Cover seines Albums Thriller machen konnte. Michael und ich hatten bei dieser Session wirklich viel Spaß. Michael bat mich für sein nächstes Fotoshooting, das die Geschichte von E.T. begleitete. Dann für Beat It... und alles danach... und der Rest ist Geschichte. Michael war während der Victory-Tour mit seinen Brüdern auf Tournee. Für diese Arbeit brauchte Michael meine volle Aufmerksamkeit, also bat ich jemanden namens Carm um Hilfe. Das war der Beginn von Carms zehnjähriger Zusammenarbeit mit Michaels Brüdern. Hat Michael Ihnen vertraut? Ja, das tat er. Nach dem Erfolg des Thriller-Albums suchten die Medien nach mir. Ich erinnere mich, dass mich einmal ein Reporter eines Boulevardblatts anrief und sagte, er würde mir 75.000 $ zahlen für jede Information über Michael oder jedes Video, das wir damals hatten – während wir an Thriller arbeiteten. Ich sagte nein. Sie fragten: „Wie viel denn?“ Das war wirklich nichts, was mich hätte locken können. Danach wurden die Angebote immer aufdringlicher. Schließlich erkannten sie, dass sie keine Informationen von mir bekommen würden, und allmählich ließ dieses Vorgehen etwas nach. Aber während der kontroversesten Zeit waren sie weiterhin sehr hartnäckig. Hat Michael an Spiritualität geglaubt? Jede kreative Person hat natürlich eine Verbindung zum Universum. Michael schrieb sein Genie immer Gott zu. Er sagte, dass Gott in ihm fließt und sein Talent nichts mit ihm selbst zu tun habe. Ich weiß, wie sehr Michael alle Kinder auf der Welt liebte. Das stimmt, aber für mich ist das Interessantere, wie stark die Kinder von ihm angezogen wurden, wie von Magneten. Ich denke, die Kinder erkannten etwas Vertrautes in ihm. Sie spürten seine bedingungslose Liebe und fühlten sich mit ihm verbunden, weil er tief im Inneren selbst ein Kind war. Kinder sehen die Welt mit lebendigen, neugierigen Augen. Michael hatte die Fähigkeit, das Wunder und die Faszination dieser Welt so zu sehen wie sie. Können Sie uns sagen, wann und wo dieses Foto aufgenommen wurde?
Dieses Foto wurde auf einem hohen Hügel in Neverland von Jonathan Axley aufgenommen, vor Beginn des Prozesses. Was war sein Lieblingsessen? Michael hatte nicht viel Hunger. Er hielt Essen für Zeitverschwendung. Wie ein Kind, das am Esstisch sitzen muss, während es draußen die Kinder ruft, mit ihnen zu spielen. Er aß biologisch und gesund, mochte aber definitiv Kentucky Fried Chicken (KFC). Akasha war der Name seiner Köchin, die viele Jahre für ihn arbeitete. Sie besitzt heute ein Restaurant in Culver City, Kalifornien. Sie verstanden sich gut in Sachen Essen. Sie machte Michael einen Bio-Käsekuchen, den Michael mit scharfer Sauce überzog. Er liebte es, diesen jeden Tag zu essen. Sie machte auch köstliche Sahneplätzchen und Bananensnacks, die Michaels Favoriten waren. Ich werde diese erstaunlichen Leckereien nie vergessen, für die Michael den Spitznamen „Okies“ erfand. (Erläuterung zu Okies: ein von Michael erfundenes Wort, basierend auf dem Reim von cookies, bedeutet Süßigkeiten) Michael wurde vom Guinness-Buch der Rekorde als der freundlichste Prominente ausgezeichnet. Können Sie uns dazu etwas erzählen? Es ist etwas schwierig, dazu viele Informationen zu geben, weil Michael selbst nicht gern darüber sprach. Er tat es einfach. Wenn wir auf Tournee waren, während alle in Restaurants und Clubs gingen, besuchte Michael gerne Waisenhäuser und Krankenhäuser. Ich ging immer mit ihm. Er bat sein Team, vorab Kontakt aufzunehmen und herauszufinden, was benötigt wurde. Er füllte seine Autos mit Spielzeug und anderen Hilfsgütern, und wir machten uns auf den Weg. Er organisierte den Bau von Spielplätzen, kaufte Busse für sie und sorgte für den Transport. Er bezahlte teure Operationen für die Kinder. Was waren Michaels Lieblingskosmetikprodukte? Gesichtspuder der Marke Lancôme, der leicht anzuwenden war. Lancôme stellte diesen speziell für mich her. An dieser Stelle danke ich Lancôme für jahrelange Großzügigkeit. Michael hatte diese Puderbox und ließ sie überall liegen. Er hatte sie in jeder Tasche. Jeder in seinem Umfeld wusste, dass, wenn sie eine Puderbox fanden, sie sie mir zurückgeben mussten, damit ich sie Michael wiederbringen konnte. Ich weiß, dass „Turkle“ der Spitzname ist, den Michael Ihnen gegeben hat. Woher kommt dieser Name? Das werde ich niemals verraten. Quelle: eMJey / Artisan Magazine
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