Gerichtsbeschluss: Michael muss Kosten tragen
Am Montag, den 23. Februar, erließ die zweite Staatsanwaltschaft des Torrance-Gerichts in Los Angeles ihr Urteil im Finanzfall Michael Jacksons zugunsten der Kanzlei Ayscough & Marar.
Die Kanzlei hatte Michael im Jahr 2006 wegen verspäteter Zahlung seiner Schulden gegenüber dem Gericht verklagt. Im Jahr 2005 hatte die Kanzlei Michael in vielen seiner Gerichtsverfahren vertreten. Ayscough gibt an, dass sie im Auftrag von Michaels Bruder Randy Jackson – der seit Jahren ihr Mandant war – engagiert wurden, um für Michael tätig zu werden. Zu dieser Zeit war Michael in einem Fall von Vorwürfen sexuellen Missbrauchs verwickelt, und im Juni 2005 wurde er von allen Anklagen freigesprochen. Im Gerichtsverfahren 2005 erließ der vorsitzende Richter eine Anordnung, wonach alle Gerichtsunterlagen versiegelt bleiben mussten, und die Kanzlei versuchte auch, zu verhindern, dass Informationen außerhalb des Gerichtssaals durchsickerten. Die Kanzlei war auch in einigen anderen Finanzfällen, die Michael betrafen, tätig. Die Inhaber der Kanzlei behaupten nun, dass Michael die von der Kanzlei erbrachten Dienstleistungen noch nicht vollständig bezahlt habe.
Im Jahr 2006 reichte Michael eine Gegenklage gegen die Kanzlei ein und behauptete, die Inhaber hätten ihm gedroht, im Falle einer Nichtzahlung seine vertraulichen Fallinformationen an die Medien weiterzugeben. Michaels Klage wurde selbstverständlich von der Tagesordnung des Gerichts gestrichen, und bevor der Fall gegen Michael im Juni 2007 vor das Gericht in Los Angeles kam, erklärte sich Michael bereit, seine Schulden zu begleichen. Er stimmte auch zu, die 440.000 Dollar zu zahlen, die der Kanzlei durch die Klage gegen ihn entstanden waren. Michael behauptete anschließend, der Richter habe fälschlicherweise seinen Antrag auf Verzögerung des Verfahrens abgelehnt.
Brent Ayscough, einer der Inhaber der Kanzlei, erklärte, dass Michael im Januar 2008 alle Kosten ihrer Klage gegen ihn beglichen habe. Er fügte hinzu, dass sie in einem weiteren Antrag versuchen könnten, Michael zur Zahlung der Kosten zu zwingen, die ihnen durch die Abweisung seiner Ansprüche entstanden seien.
Quelle: eMJey / dailybreeze / Metropolitan News Enterprise
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