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Jackson kam zu spät zum Gericht

In einem bizarren Wettlauf gegen die Zeit ist US-Popstar Michael Jackson der drohenden Verhaftung entgangen. Richter Rodney Melville, der dem Missbrauchsprozess im kalifornischen Santa Maria vorsitzt, wollte am Morgen Jacksons Krankmeldung wegen Rückenschmerzen nicht akzeptieren und setzte ihm eine einstündige Frist zum Auftauchen im Gerichtssaal. Acht Minuten nach Verstreichen der Frist fand sich der abgehetzt wirkende Jackson ein. Gekleidet war er in eine Art Pyjama, seine Füße steckten in Hausschlappen. Mar.10_01.jpg "Ich werde seine Kaution aufheben, ich werde einen Haftbefehl erlassen, wenn er in einer Stunde nicht hier ist", hatte Melville gedroht. Jackson kam nach Angaben seines Anwalts Thomas Mesereau direkt aus dem Krankenhaus. Wegen "ernsthafter Rückenprobleme" habe er sich zuvor in die Klinik begeben. Richter Melville betonte, sein Beharren auf Jacksons Anwesenheit sei nicht gegen den Angeklagten gerichtet. "Dies hat nichts mit Schuld oder Unschuld zu tun." Er habe es aber für unerlässlich gehalten, dass Jackson der Anhörung beiwohnt. «Jackson hatte ein gesundheitliches Problem und ich hielt es für angebracht, sein Erscheinen anzuordnen», sagte Melville den Geschworenen. Er wolle nicht, dass die Jury negativ auf Jacksons Unpünktlichkeit reagiere. «Der Prozess wird fortgesetzt. Indem ich das anordne, drücke ich keine Meinung über den Fall oder Herrn Jackson oder den Staatsanwalt aus.» Jacksons Anwalt Thomas Mesereau hatte Jacksons Verspätung mit einem ernsten Rückenproblem erklärt, dessentwegen der Popstar sich am Morgen in ein Krankenhaus habe begeben müssen. Mesereau_01.jpg Jackson stieg denn auch mit offenbar schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Auto und ging mit vorsichtigen Schritten zum Gericht, seinen Fans zuwinkend. Mar.10_02.jpg Mar.10_03.jpg Mar.10_04.jpg Mar.10_05.jpg Mar.10_06.jpg Mar.10_07.jpg

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