Geschworenenauswahl beginnt
Der Richter im Missbrauchsprozess gegen den US-Popstar Michael Jackson hat dem Angeklagten ein trotz des Medienrummels faires Verfahren zugesichert. Überdies begann er mit der Auswahl der Geschworenen.
Er sei weder "gekauft" noch habe er bereits seine Meinung gebildet, sagte Richter Rodney Melville am Montag im südkalifornischen Santa Maria. Er fügte hinzu, dass er sich eine Jury wünsche, die ebenso eingestellt sei wie er.
Der Richter instruierte die Kandidaten für die Jury, dass sie entscheiden müssten, ob Jackson "jenseits eines begründeten Zweifels" schuldig sei. Die Tatsache, dass Jackson angeklagt worden sei, beweise noch gar nichts. Zwei Wochen nach Beginn des spektakulären Verfahrens war der Richter weiterhin mit der Auswahl der zwölf Geschworenen beschäftigt. Das Auswahlverfahren wird voraussichtlich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Von der verbliebenen 250 Kandidaten für die Jury hatte Melville für Montag eine erste Gruppe von 100 vorgeladen. Staatsanwaltschaft und Verteidigung begannen mit der mündlichen Befragung der Kandidaten.
Das Gericht muss für den vermutlich Monate dauernden Prozess zwölf Geschworene und acht Ersatzkandidaten auswählen. Richter Rodney S. Melville forderte die 250 Kandidaten auf, sich zu entspannen und die Fragen so zu betrachten, als ob sie sich für eine neue Arbeitsstelle bewerben würden.
Bereits kurz nach Beginn der Befragung durch Staatsanwaltschaft und Verteidigung wurde ein 81-jähriger Mann ausgeschlossen, der erklärte, ernst gesundheitliche Probleme zu haben. Die Kandidaten für die Geschworenenauswahl waren schon in Fragebögen nach Erfahrungen mit sexueller Belästigung, nach möglichen rassistischen Vorurteilen und nach Vorkenntnissen im Jackson-Fall gefragt worden.
Er sei weder "gekauft" noch habe er bereits seine Meinung gebildet, sagte Richter Rodney Melville am Montag im südkalifornischen Santa Maria. Er fügte hinzu, dass er sich eine Jury wünsche, die ebenso eingestellt sei wie er.
Der Richter instruierte die Kandidaten für die Jury, dass sie entscheiden müssten, ob Jackson "jenseits eines begründeten Zweifels" schuldig sei. Die Tatsache, dass Jackson angeklagt worden sei, beweise noch gar nichts. Zwei Wochen nach Beginn des spektakulären Verfahrens war der Richter weiterhin mit der Auswahl der zwölf Geschworenen beschäftigt. Das Auswahlverfahren wird voraussichtlich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Von der verbliebenen 250 Kandidaten für die Jury hatte Melville für Montag eine erste Gruppe von 100 vorgeladen. Staatsanwaltschaft und Verteidigung begannen mit der mündlichen Befragung der Kandidaten.
Das Gericht muss für den vermutlich Monate dauernden Prozess zwölf Geschworene und acht Ersatzkandidaten auswählen. Richter Rodney S. Melville forderte die 250 Kandidaten auf, sich zu entspannen und die Fragen so zu betrachten, als ob sie sich für eine neue Arbeitsstelle bewerben würden.
Bereits kurz nach Beginn der Befragung durch Staatsanwaltschaft und Verteidigung wurde ein 81-jähriger Mann ausgeschlossen, der erklärte, ernst gesundheitliche Probleme zu haben. Die Kandidaten für die Geschworenenauswahl waren schon in Fragebögen nach Erfahrungen mit sexueller Belästigung, nach möglichen rassistischen Vorurteilen und nach Vorkenntnissen im Jackson-Fall gefragt worden.