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Michael Jackson
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Michael Jacksons Unternehmen: Er war fit und bereit für die Tour

Januar
this-is-it-111.jpg Seit Michaels Tod im Sommer 2009 verfolgen Rechtsstreitigkeiten seinen Namen ununterbrochen. Die Anwälte von Katherine Jackson legten im Verlauf der fünfmonatigen AEG-Verhandlung Beweise vor, die zeigen, dass Michael Jackson in den letzten Monaten seines Lebens weder körperlich noch geistig in guter Verfassung war. Führungskräfte des Unternehmens diskutierten dies in ihren E-Mails, weigerten sich jedoch dennoch, die "This Is It"-Tour abzusagen. Nun ist mit einer neuen Forderung der Michael Jackson Company eine verwirrende Situation entstanden. Die Michael Jackson Company – vor Jahren von Michael selbst gegründet und heute von seinem Estate geführt – hat gemeinsam mit AEG Michaels Tod als Unfall bezeichnet und fordert von der Versicherungsgesellschaft Lloyd’s of London eine Entschädigung in Höhe von 17,5 Millionen Dollar. Die Michael Jackson Company behauptet, er sei in den letzten Monaten seines Lebens vollkommen gesund gewesen und habe keinerlei Einschränkungen gehabt, um die Tour in London durchzuführen. Somit stehen das Michael Jackson Estate und AEG nun auf derselben Seite im Rechtsstreit gegen Lloyd’s of London, das sich weigert, für die Tour zu zahlen. In der am 31. Dezember von der Michael Jackson Company gegen Lloyd’s of London eingereichten Klageschrift wird argumentiert, dass Michaels Gesundheit und Fitness vor seinem Tod durch die Dokumentation "This Is It" belegt werden könne, die aus Michaels aufgezeichneten Proben entstand und einige Zeit nach seinem Tod weltweit in den Kinos veröffentlicht wurde. Der Film wurde zum erfolgreichsten Musikdokumentarfilm aller Zeiten. Die Klage führt aus, dass der Blick auf diesen Film deutlich mache, dass Michael nicht nur ausreichend gesund und fit war, um die Tour vor seinem Tod durchzuführen, sondern seine Bewegungen noch meisterhaft ausführte. Lloyd’s of London behauptet in seiner eigenen Klage, falsche Informationen über Michaels Gesundheitszustand erhalten zu haben und daher nicht für eine Entschädigung verantwortlich zu sein. Lloyd’s of London beruft sich auf dieselben E-Mails, die bereits Monate zuvor von den Anwälten Katherine Jacksons im Prozess zur Untersuchung der Rolle von AEG bei Michaels Tod vorgelegt wurden. Diese E-Mails legen nahe, dass das Unternehmen versucht habe, Michaels Zustand zu verschleiern. Lloyd’s of London erklärt, dass nun, da die wahren Umstände von Michaels Tod bekannt seien, dieser nicht mehr als Unfall eingestuft werden könne und keine Entschädigungspflicht für die Versicherung bestehe. Die Michael Jackson Company hält dagegen, dass keine falschen Informationen an Lloyd’s of London weitergegeben wurden. Neben den Zeugen im AEG-Prozess, die Michaels sich verschlechternden Zustand beschrieben, gab es auch andere, die seinen Zustand als ideal für die Tour bezeichneten. So erklärte beispielsweise Lou Ferrigno, Michaels persönlicher Trainer, dass er sich in ausgezeichneter Verfassung befand. Diese Aussage und weitere – darunter ein forensisches Gutachten, das Michael zum Zeitpunkt seines Todes als gesunden Mann einstufte – stützen die Forderung der Michael Jackson Company. Das Unternehmen bezeichnet die Darstellung Michaels als krank oder handlungsunfähig als Medienerfindung und wirft den Medien vor, sowohl vor als auch nach seinem Tod ständig über Michael gelogen zu haben. Der Verhandlungstermin für diesen Fall ist für Februar angesetzt. Quelle: eMJey.com / Hollywood Reporter
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