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Michael Jackson
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Die Treuhänder von Michaels Stiftung sprechen über ihre Leistungen

September

John Branca und John McClain, Treuhänder und geschäftsführende Leiter von Michael Jacksons milliardenschwerer Stiftung, haben einen Bericht über ihre Leistungen im vergangenen Jahr seit dem Tod des King of Pop veröffentlicht.

Zum Zeitpunkt seines Todes im vergangenen Juni hatte Michael eine beträchtliche Schuldenlast. Doch durch den Abschluss bedeutender Verträge über seine Stiftung erzielte er Hunderte Millionen Dollar an Einnahmen. Projekte wie der Film This Is It, der mehr als 260 Millionen Dollar einspielte und damit die erfolgreichste Dokumentation der Geschichte wurde, sowie ein gleichnamiges Audioalbum, das 5 Millionen Exemplare verkaufte und zum drittbestverkauften Album des Jahres 2009 avancierte. Das zweitbestverkaufte Album jenes Jahres war Michael Jacksons Number Ones, eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2003, die fast 1,5 Millionen Exemplare absetzte. Im Todesjahr war Michael der weltweit meistverkaufte Künstler.

Weitere einkommensgenerierende Projekte umfassen die Neuauflage der von Michael selbst verfassten Biografie Moonwalk, die Produktion von Produkten und Merchandise mit Michaels Logo und Emblem, den Druck der illustrierten offiziellen Biografie von Michael sowie die Erneuerung der Rechte an Michaels Songs mit Sony.

In diesem Zeitraum gab die Stiftung 3,8 Millionen Dollar für Rechtsangelegenheiten aus. Sie beglichen die Schulden des Ensigno Jackson Hauses, kauften ein neues Auto für Katherine, Michaels Mutter, und tätigten ähnliche Ausgaben für weitere Mitglieder der Jackson-Familie.

Nach Michaels Tod wurden zahlreiche finanzielle Klagen gegen Michael Jackson und seine Stiftung eingereicht, in denen hohe Schulden geltend gemacht wurden. Doch nur wenige davon hatten rechtliche Gültigkeit.

Eine der bislang nicht geklärten Forderungen stammt von Michael Jacksons Arzt Arnold Klein. Er gibt an, von der Stiftung 58.000 Dollar für die Behandlung Michaels in den Monaten vor dessen Tod zu erhalten. Michaels Hauptverteidiger vor Gericht im Jahr 2005, Thomas Mesereau, forderte ebenfalls 341.000 Dollar, obwohl er vollständig bezahlt wurde. Michaels Koch im Haus, in dem er starb, hatte 8.000 Dollar verlangt, mit dem die Stiftung eine Einigung erzielte. Unterdessen beanspruchte Raymond Benne, der ehemalige General Manager von Michaels Team, eine Forderung von 44 Millionen Dollar, die jedoch weder von der Stiftung noch vom Gericht berücksichtigt wurde.

Quelle: eMJey / TMZ

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