UCLA-Krankenhaus wegen Zugriff auf vertrauliche Akten mit Geldstrafe belegt
Das UCLA-Krankenhaus in Los Angeles, in dem im Juni 2009 die Nachricht vom Tod Michaels bekannt gegeben wurde, wurde von den Behörden zu einer Geldstrafe von 95.000 US-Dollar verurteilt. Dem Krankenhaus wurde vorgeworfen, nicht verhindert zu haben, dass seine Mitarbeiter auf vertrauliche medizinische Unterlagen zugreifen. Laut Krankenhaus nutzten die betreffenden Mitarbeiter „Neugier“ als Entschuldigung für ihr Verhalten.
Die Krankenhausleitung nannte nicht den Namen der Patientin, deren vertraulicher medizinischer Bericht eingesehen wurde, bezeichnete sie jedoch als „verstorbene Patientin“. Die Offenlegung der genannten Informationen erfolgte fünf Tage nach dem Tod von Michael Jackson und Farrah Fawcett. Diese beiden starben am selben Tag. Bereits 2007 wurden Farrah Fawcetts medizinische Unterlagen – sie litt an Krebs – im UCLA-Krankenhaus ohne Erlaubnis eingesehen und an den National Enquirer verkauft.
Quelle: eMJey / bellinghamherald.com
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